Paul Maar wurde 1937 in Schweinfurt geboren und verbrachte seine Kindheit in Unterfranken. Nach dem Studium der Malerei und Kunstgeschichte in Stuttgart arbeitete er als Maler, Bühnenbildner, Theaterfotograf und Kunsterzieher. Seit 1976 ist er freischaffender Autor und Illustrator. Der Geschichtenerzähler, Erfinder von Versen, Wort- und Buchstabenspielen kam über das Illustrieren zum Schreiben. Er gehört zu den bedeutendsten Kinderbuchschriftstellern deutscher Sprache und ist einer der meistgespielten zeitgenössischen Autoren auf deutschen Bühnen. Sein preisgekröntes und vielfach übersetztes Werk umfasst verschiedenste Gattungen und kinderliterarische Genres: Bildergeschichten, Erstlesebücher, Gedichtbände, Hörspiele, Drehbücher, Theaterstücke sowie mehr als 40 Romane.

Wie kaum ein anderer hat Maar die deutsche Kinderliteratur geprägt. Er kennt den Alltag von Kindern ebenso wie ihre Wunsch- und Traumwelten. In seinen Geschichten geht es oft um kuriose Vorfälle und seltsame Geschehnisse. Dazu hat er eine eigene „Symbolsprache phantastischer Irritationen des Alltags entwickelt“, meinte die Jury des Deutschen Jugendliteraturpreises 1996. Die Figur des übermütigen „Sams“ (u. a. „Eine Woche voller Samstage“, 1973), das auf geheimnisvolle Weise Wünsche erfüllen kann und das er in mehreren Bänden verewigt hat, machte ihn berühmt. Die Sams-Episoden wurden ebenso verfilmt wie die Geschichten um den zum Menschen gewordenen Hund „Herrn Bello“ (u. a. „Herr Bello und das blaue Wunder“, 2005). Paul Maar lebt in Bamberg.

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