Nils Mohl, geboren 1971, lebt mit seiner Familie in seiner Heimatstadt Hamburg. Er studierte u. a. Literaturwissenschaft in Kiel, Tübingen und Berlin sowie Kulturmanagement in Weimar. Er arbeitete auf dem Bau und saß an der Kasse eines Kaufhauses. Heute verdient er seinen Lebensunterhalt als Werbetexter und Dozent für Schreibtechniken an der Universität Hamburg. Erste literarische Erfolge hatte er mit seinen Short Storys, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde, zweimal mit dem MDR-Literaturpreis sowie zweimal mit dem Literaturförderpreis der Stadt Hamburg. Für Es war einmal Indianerland (2011) erhielt er 2011 den Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis und 2012 das Kranichsteiner Literaturstipendium. Im Herbst 2012 erscheint Nils Mohls neuer Roman Stadtrandritter.

Nils Mohl ist großartig im Beschreiben intensiver Momente und erzeugt damit eine Atmosphäre, die das Lebensgefühl junger Leute einfängt. Vergleiche zu den Filmen von Michelangelo Antonioni oder auch zu „Short Cuts“ nach den Kurzgeschichten des von ihm bewunderten Raymond Carver liegen nah.

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