Axel Scheffler, der dem berühmten „Grüffelo“ Gestalt gegeben hat, ist der erfolgreichste deutsche Illustrator der Gegenwart. 1957 in Hamburg geboren, studierte er zunächst Kunstgeschichte in Hamburg. 1982 zog er nach England, um in Crosham an der „Bath Academy of Arts“ Visuelle Kommunikation zu studieren. Gelernt habe er dort nicht, bekannte Scheffler, aber er habe drei Jahre zeichnen können. Anschließend arbeitete er für Magazine, malte Whisky-Werbung und begann, Kinderbücher zu illustrieren. Ein Glücksfall war es, dass er mit der schottischen Kinderbuchautorin und -lyrikerin Julia Donaldson zusammenkam. Mit ihr hat er mehr als zehn Bücher geschaffen, darunter die Bilderbücher „Zogg“, „Flunkerfisch“, „Die Schnecke und der Buckelwal“, „Für Hund und Katz ist auch noch Platz“, „Räuber Ratte“ sowie „Der Grüffelo“ und „Das Grüffelokind“, mit denen beide weltberühmt wurden. Axel Scheffler ist in England geblieben und lebt heute in London.

In seinen Bilderbüchern schafft Axel Scheffler farbenfrohen Kosmen, die die Phantasie der Kinder beflügeln. Satt in den Farben, klar in den Konturen, scharfsinnig in der Beobachtung der Gefühlswelt der tierischen und menschlichen Protagonisten, mit Witz und großem Geschick in der Ausgestaltung der Bildräume hat er eine Bildsprache gefunden, die durch ihre Klarheit, Leuchtkraft und Komik besticht. Dabei ist Axel Scheffler sehr nahe bei den Kindern, was das Geheimnis seines großen Erfolges sein wird.

© Foto: Thomas Duffe

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