Susanne Straßer, 1976 in Erding geboren, studierte nach einer Zeichenausbildung Kommunikationsdesign in München und schloss ein Masterstudium in London ab. Hoch gelobt wurde die Münchner Illustratorin für ihre Bilder zu Helmut Kraussers bitterböser Geschichte „Wenn Gwendolin nachts schlafen ging“ (2002), in der Stofftiere und Spielsachen nachts einen schaurigen Kampf austragen. Schon in dieser Abschlussarbeit stellte sie ihren virtuosen Umgang mit unterschiedlichsten Techniken unter Beweis. Seither kombiniert sie v. a. Monotypie und Zeichnung mit digitaler Bildbearbeitung. Aus Tapetenmustern, alten Schnippelbüchern oder anderen Papier- und Stoffresten lässt sie facettenreiche Collagen entstehen.

Zu Straßers charakteristischem Stil zählen ihr unbändiger Witz ebenso wie gekonnt ins Bild gebrachte Bewegungen. 2007 waren Straßers Arbeiten auf der Biennale für Illustration in Bratislava ausgestellt.