Susan Kreller, Deutschland

Susan Kreller, 1977 in Plauen geboren, studierte Germanistik und Anglistik, promovierte über deutsche Übersetzungen englischsprachiger Kinderlyrik und lebt heute als freie Journalistin und Autorin mit ihrer Familie in Bielefeld. Gleich mit ihrem ersten Roman „Elefanten sieht man nicht“ wurde sie 2013 mit dem Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendium ausgezeichnet und für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. 2014 folgte eine weitere Nominierung für die von ihr herausgegebene Gedicht-Anthologie „Der beste Tag aller Zeiten“ – und 2015 nach der Nominierung schließlich auch der Preis in der Kategorie Jugendbuch für ihren Roman „Schneeriese“.

In einer so präzisen wie knappen und doch bilderreichen Sprache wagt sich Susan Kreller an hochaktuelle, brisante Themen: Ihr Debüt „Elefanten sieht man nicht“ handelt von Kindesmisshandlung in einer gutbürgerlichen Familie, vom Wegschauen vieler und von der Zivilcourage einer Einzelnen. Um Herkunft und Heimat, Familie, Sprache und das wichtige Gefühl von Zugehörigkeit geht es indes in „Elektrische Fische“, ihrem im Januar 2020 mit dem Luchs-Preis ausgezeichneten neuesten Roman.

Susan Kreller wird von Dr. Ines Galling, Lektorin für deutsche und skandinavische Literatur in der Internationalen Jugendbibliothek, begleitet. 

© Foto: Ellen Luna Kara