Tanja Maljartschuk, Ukraine

Tanja Maljartschuk, 1983 in Iwano-Frankiwsk in der Ukraine geboren, studierte Philologie an der Prykarpattya National Universität und arbeitete nach ihrem Studium als Fernsehjournalistin in Kiew. 2004 veröffentlichte sie ihr literarisches Debüt in ihrer Heimat und 2009 ihren ersten auf Deutsch verfassten Erzählband in einem österreichischen Verlag. Seit 2011 lebt Tanja Maljartschuk in Wien. Neben weiteren Romanen und Erzählungen schrieb sie Kolumnen für die „Deutsche Welle“ und „Zeit Online“. 2018 gewann sie für ihren auf Deutsch verfassten Text „Frösche im Meer“ den 42. Ingeborg-Bachmann-Preis.

Ihr erstes, bislang nur auf Ukrainisch vorliegendes Kinderbuch „Mox Nox“ ist eine unheimliche Dystopie über Glaube und Vertrauen. Tanja Maljartschuk erzählt von einer von wunderlichen Wesen bevölkerten Düsterwelt, in der allein die Unterwerfung unter eine übergeordnete Hierarchie zu zählen scheint – und davon, was es braucht, um sich in so einem System selbst treu zu bleiben.

Tanja Maljartschuk wird von Katja Wiebe, Lektorin für für osteuropäische Literaturen in der Internationalen Jugendbibliothek, begleitet.

 

© Foto: Michael Schwarz