Dienstag 17. Juli 2018 19.30 Uhr
Podiumsgespräch
Christa-Spangenberg-Saal

White Ravens Themenabend

Autobiographisches Schreiben über Rassismus, Ausgrenzung und Integration für junge Menschen.
Mit Aya Cissoko, Que Du Luu und Jason Reynolds

Drei ganz unterschiedliche Lebenswege, aber vergleichbare Erfahrungen von Anderssein, Ausgrenzung und Identitätssuche sind die zentralen Themen der literarischen und künstlerischen Arbeiten von Aya Cissoko, Que Du Luu und Jason Reynolds.

Wie findet man als junger Mensch seinen Platz in einer Gesellschaft, die einen abstempelt und ausgrenzt? Wie findet man seine Stimme in einer Literatur, in der man sich als Leser nie wiedererkannt hat? Ob man zu Boxhandschuhen greift, wie die in Paris geborene, von malisischen Eltern abstammende Aya Cissoko, ob man sich behutsam den Traditionen und Geschichten der chinesischen Vergangenheit öffnet, wie Que Du Luu, die mit vier Jahren als Bootsflüchtling nach Deutschland gekommen ist, oder ob man über Rap und die großen Meister der afro-amerikanischen Literatur zu seinem Stil findet, wie der US-Amerikaner Jason Reynolds – das hängt vom einzelnen Schicksal ab und vor allem davon, was man daraus macht. 

Im Gespräch mit der im frankophonen Kanada lebenden Germanistin Nikola von Merveldt diskutieren die Autoren über ihre persönlichen Erlebnisse und Erfahrungen, ihre künstlerische Auseinandersetzung mit Ausgrenzung und Rassismus und lassen ihre ganz individuellen Stimmen hören.

Die Veranstaltung wird gedolmetscht.

Podiumsgespräch